RUN – Laufstil

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#rebornsunglasses #asicsfrontrunner

Laufen kann tatsächlich Balsam für die Seele sein und gerade jetzt im „verlängerten“ Herbst  ist es ja echt perfekt draussen 😉 Abschalten vom Alltag und etwas für seine Gesundheit tun! Und für mich als Triathletin ist es zu diesem Saisonzeitpunkt, ein wichtiger Baustein für das Grundlagentraining.

Der richtige Laufstil – einen für jedermann richtigen Laufstil gibt es mit Sicherheit nicht, doch hier einige Grundregeln

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#traunstein #oberösterreich

– Joggen auf weichen Boden ist orthopädisch besser geeignet als am Asphalt (leichtere / sanftere Abrollbewegung)
– je kleiner die Schrittlänge, desto weniger Krafteinsatz ist notwenig (bei Anfänger) zur Kräftigung der Beine, bei Training für Wettkämpfe soll die Schrittlänge jedoch verlängert werden

– gerade schauen mit Blick in die Laufrichtung und den Kopf nicht hängen lassen, mit dieser Haltung fällt auch die Atmung leichter

Oberkörper aufrecht, Schultern nicht hängen lassen und die Unterarme in einem Winkel von ca 90°

mit dem Fuss DIREKT unter dem Rumpf aufsetzen – ideale Gewichts-/ Kraftverteilung und im Idealfall setzt der ganze Fuss am Boden auf und stoßt sich mit dem Vorderfuß wieder ab in die Schwungbeinphase

– die Atmung sollte regelmässig sein und keine Schwierigkeiten bereiten. Das richtige Lauftempo erreicht man wenn man sich noch unterhalten kann, ohne dabei in Atemnot zu geraten

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#triathlontraining

#ausdauersport #triathlontraining #enjoynature

 

Autor: sportphysioelke

Physiotherapeutin, Sportphysiotherapeut, Triathletin

2 thoughts

  1. Eine Frage: Beim Aufsetzen von hinten nach vorne abrollen? Ich höre immer öfter: Mit dem Ballen aufsetzen und wieder abstoßen. Hab das mal versucht, sah merkwürdig aus 🙂

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    1. beim Gehen ist der „initial contact“ über den kurzen Moment, indem die Ferse den Boden trifft definiert (0%) , dann folgt die Stoßdämpfung (0-12% des Gangzyklus) die mit dem Abheben des kontralateralen Beines beginnt – Körpergewichtsverteilung nun verändert
      beim Laufen fehlt die doppelseitige Standbeinbelastung komplett (Schwebephase) – wichtig ist hier die „Steifigkeitseinstellung“ der Plantarflexoren am Sprunggelenk zur Stabilisierung, sprich die optimale Nutzung vom M.triceps surae. Zur Vorbereitung der Landebahnen ist die frühzeitige Aktivierung der Peroneusgruppe + ischiokruralen Muskulatur wichtig 🙂 –> auf deutsch gesagt beim Laufen setzt man je nach Geschwindigkeit eher am lateralen Fussrand in der Standbeinphase auf

      „Gehen verstehen“ von Kirsten Götz-Neumann ist ein super Buch zur Ganganalyse

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